Psychosomatische Medizin in Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Ein besonderer Schwerpunkt meiner Tätigkeit ist die „Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in Frauenheilkunde und Geburtshilfe.“ In diesem Bereich arbeite ich seit 1976 und vertrete dieses Fach seit 1989 mit einer eigenständigen Lehrveranstaltung an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Die gynäkologische Psychosomatik bietet Frauen therapeutische Hilfe, die Erkrankungen an den weiblichen Organen haben und in der Folge an seelischen und psychosozialen Belastungen leiden. Die gynäkologische Psychosomatik beinhaltet Brusterkrankungen, wie zum Beispiel der Zustand nach Brustkrebs oder Erkrankungen der Gebärmutter, wie zum Beispiel der Zustand nach Gebärmutterentfernung (Posthysterektomiesyndrom), Menstruationsbeschwerden, Endometriose; aber auch Unterleibschmerzen, Blasenstörungen, Fluor und Juckreiz ohne krankhaften Organbefund etc.. Auch Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch oder nach Fehlgeburten benötigen zuweilen psychotherapeutische Hilfe.

Anpassungsstörungen in der Schwangerschaft und im Wochenbett betreffen nicht nur die verstärkte Übelkeit und depressive Erscheinungsformen, sondern auch Angstzustände, unerklärliche Schmerzen und zuweilen auch Zwangsstörungen.

Die Behandlung geschieht überwiegend in individuell gestalteten Einzelsitzungen, ggf. ergänzt durch ein bewegungstherapeutisches Verfahren; Frauen mit onkologischen Erkrankungen erhalten ein Angebot, am onkopsychologischen Genesungstraining teilzunehmen, das in einer Gruppe von 4 bis 8 Teilnehmenden stattfindet.

Wenn Sie Fragen zur Psychosomatischen Medizin in der Frauenheilkunde haben, schreiben Sie mir bitte eine E-Mail oder rufen Sie an.


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