3. Düsseldorfer Kursus „Sexualmedizin“
Curricular fundierte sexualmedizinische Fortbildung der Weiterbildungsgruppe Nordrhein

nach dem Curriculum der

Akademie für Sexualmedizin

Hörsaal der Frauenklinik der Heinrich-Heine-Universität, Moorenstraße 5

Die angebotene sexualmedizinische Fortbildung orientiert sich am Gegenstandskatalog der Akademie für Sexualmedizin. Dieser wurde 1995 veröffentlicht (Vogt, H.-J.; Loewit, K.; Wille, R; Beier, K. M.; Bosinski, H. A.G.: Zusatzbezeichnung "Sexualmedizin" - Bedarfsanalyse und Vorschläge für einen Gegenstandskatalog. Sexuologie 2:1995, 65-89) und liegt seitdem der Bundesärztekammer gemeinsam mit dem Antrag auf Einführung einer Zusatzbezeichnung "Sexualmedizin" in die ärztliche Weiterbildungsordnung vor.

Da in Deutschland ein dringender Bedarf an qualifizierten, dem Stand der Forschung entsprechenden Versorgungsangeboten für Patienten/innen mit sexuellen Störungen und daher die Notwendigkeit einer fachgerechten sexualmedizinischen Fortbildung für Ärzte/innen sowie Psychologen/innen besteht, ist aber bereits im November 1997 mit einer curricular fundierten Fortbildung begonnen worden, zumal die Akademie für Sexualmedizin von der Bundesärztekammer aufgefordert wurde, Voraussetzungen zu schaffen, die eine zügige Umsetzung des Lernzielkataloges gewährleisten würden.

Das Curriculum bietet die Möglichkeit, berufsbegleitend im Laufe von wenigstens zwei Jahren durch eine kontinuierliche Teilnahme an der Fortbildung die geforderten eingehenden sexualmedizinischen Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten zu erwerben. Eine erfolgreiche Teilnahme an der Fortbildung wird (nach einem Abschlusskolloquium) innerhalb von 2 Jahren nach Abschluss des Lehrgangs mit einem Zertifikat von der Berliner Ärztekammer bescheinigt.

Sobald es zur Einführung einer Zusatzbezeichnung (oder eines Äquivalentes) "Sexualmedizin" in die ärztliche Weiterbildungsordnung kommt, ist davon auszugehen, daß (rückwirkend) die absolvierte sexualmedizinische Fortbildung voll anerkannt wird, ohne daß weitere Leistungen erbracht werden müssten.

Ausbildungsmerkmal: Biopsychosoziales Verständnis von Sexualität

Sexualität entzieht sich beharrlich einem einseitigen Zugriff. Sie ist eine biologisch, psychisch und sozial determinierte Erlebnisdimension des Menschen. Neben der biologischen Funktionalität der Genitalorgane und ihrer Bedeutung für die Reproduktion ist die individuelle Ausgestaltung der menschlichen Sexualität von der lebensgeschichtlichen Entwicklung abhängig. In diesem Zusammenhang ist ihre beziehungsorientierte Dimension zentral: Sexualität ist ein Erlebnisbereich, in dem der Mensch im Sinne eines "primären

Sozialtriebes" und seiner von Geburt an bestehenden Grundbedürfnisses nach Akzeptanz, Nähe, Sicherheit und Geborgenheit am intensivsten und am intimsten mit anderen Menschen in Beziehung tritt: Sie ist auf Partnerschaft, auf "Wir-Bildung" hin angelegt und bringt dadurch immer etwas Soziales zum Ausdruck. Die Sexualität des Menschen ist nur als biopsychosoziales Phänomen verstehbar. Entsprechend muss sich die Vermittlung theoretischer Kenntnisse auf die biologische, psychische und soziale Ebene beziehen.

Lernziele betreffen dann neben der stammesgeschichtlichen Entwicklung der menschlichen Sexualität und der körperlichen Sexualentwicklung die psychosexuelle Entwicklung des Menschen sowie auch die sozialen Einflüsse der Geschlechtsrollensozialisation.

Ausbildungsmerkmal: Die Paardimension

In der Sexualmedizin unterscheidet sich der Patientenbegriff‘ deutlich von dem sonst üblichen Konzept in der klinischen Medizin: Sexuelle Störungen sind vor allem vor dem Hintergrund der speziellen Paar-Situation zu verstehen, weshalb der in der Medizin und den Psychowissenschaften gewohnte Blick auf das "kranke" Individuum hier am Kern des Problems vorbeigeht.

Dies macht deutlich, warum die Auseinandersetzung mit sexuellen Funktionsstörungen nicht einfach einer der gängigen medizinischen Disziplinen (z. B. Allgemeinmedizin, Andrologie, Gynäkologie, Innere Medizin, Neurologie, Psychiatrie, Psychotherapie, Urologie) zuzuordnen ist, obwohl sie dort eine beachtenswerte Rolle spielen, nicht zuletzt weil zahlreiche Erkrankungen (z. B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes etc.) oder deren Behandlung (Medikamente) mit sexuellen Dysfunktionen verbunden sein können. Gerade weil sexuelle Störungen nicht im geläufig medizinischen Sinne als Störung innerhalb eines Individuums bzw. Organ-/ Funktionssystem, sondern als Störung innerhalb einer Beziehung aufzufassen sind, bedeutet das, sich als Behandler/in primär einem Paar und nicht nur einem oder auch zwei Individuen zuzuwenden. Hierzu bedarf es der Vermittlung von besonderen Fertigkeiten, um in der Gesprächssituation mit einem Paar sicher und unbefangen zu fühlen, zumal vornehmlich über die Themen Sexualität und Partnerschaft gesprochen werden soll. Wichtige Ausbildungselemente sind daher die themenzentrierte Selbsterfahrung, die themenzentrierte Balintgruppe und die Supervision von Erst- bzw. Beratungsgesprächen.

Ausbildungsmerkmal: Focus sexualtherapeutischer Interventionen

In der sexualmedizinischen Beratung und Behandlung geht es vor allem darum, die beziehungsorientierte Dimension der Sexualität für den Patienten/das Paar einsichtig und verfügbar zu machen. Den Patienten/Paaren ist meist nicht klar, daß die genitale/koitale Sexualität eine von vielen Möglichkeiten ist, die in der Partnerschaft gesuchten Wünsche nach Annahme und Geltung, Anerkennung, Zufriedenheit, Nähe, Geborgenheit etc. zu verwirklichen. Es fällt auf, daß viele Paare die körpersprachliche Kommunikation und Verwirklichung dieser Wünsche wohl in Zärtlichkeiten sehen, die Verbindung zur koitalen Sexualität aber nicht herstellen können. Bei sexualtherapeutischen Interventionen kommt es daher darauf an, aus der aktuellen Beziehungssituation verständlich zu machen, ob und welche Grundbedürfnisse frustriert werden oder unentfaltet sind und wie dies die Sexualfunktionen als körpersprachliche Realisierung von Beziehung in Mitleidenschaft zieht. Deswegen sind aus sexualmedizinischer Sicht auch die verschiedenen somatischen (medikamentösen, physikalischen, operativen etc.) Behandlungsoptionen nur vor diesem Hintergrund sinnvoll einzusetzen: Mit einer bloßen Wiederherstellung der Sexualfunktion - aktuellstes Beispiel: durch die Einnahme einer nachgewiesen erektions- bzw. erregungsfördernden Substanz (Sildenafil) - ist keineswegs gewährleistet, daß die Erfüllung ihrer Beziehungswünsche für beide Partner erreichbar wird. Das Ziel sexualmedizinischer Interventionen ist daher ein begrenztes, auf Beziehung und Sexualität fokussiertes. Gerade weil Sexualität heilend und gesunderhaltend enorme Dynamik auslösen, Selbstheilungskräfte mobilisieren, neu motivieren und Glückserlebnisse im Sinne der Erfüllung psychosozialer Grundbedürfnisse vermitteln kann (die sich auch in andere Lebensbereiche hinein positiv auswirken), sind mit dieser Fokussierung auch bei kurzen Behandlungszeiten beachtliche Erfolge erreichbar.

Eingangsvoraussetzungen

An der Fortbildung teilnehmen können Ärzte/innen und Psychologen/innen, wobei folgende Eingangsvoraussetzungen erforderlich sind:

Nach Prüfung der eingereichten Unterlagen erfolgen Vorgespräche bei zwei benannten Dozenten/Dozentinnen (hierfür wird eine Anmeldungsgebühr von 185 € erhoben).

Das Curriculum umfasst einen theoretischen und einen praktischen Teil, wobei eine integrierte Vermittlung intendiert ist.

Es sollen auf diese Weise sowohl fundierte sexualmedizinische Kenntnisse als auch spezielle sexualmedizinische Fertigkeiten vermittelt werden, die dazu befähigen, innerhalb des jeweiligen spezifischen Arbeitszusammenhanges Patienten(-paare) mit sexuellen Störungen zu beraten oder zu behandeln.

Das Besondere an dieser Fortbildung wird also sein, daß die erworbene sexualmedizinische Kompetenz ganz unterschiedlich in die jeweilige bisherige Tätigkeit integriert werden kann, so daß beispielsweise Gynäkologen/innen auch sexualtherapeutische Angebote machen oder Psychotherapeuten/innen die Behandlung von Patienten mit Geschlechtsidentitätsstörungen oder auch Sexualstraftätern übernehmen könnten. Es handelt sich daher um eine für alle Fortbildungsteilnehmer nach den Rahmenbedingungen gleiche Fortbildung, die aber - bedingt durch die jeweiligen fachspezifischen Voraussetzungen - unterschiedliche Perspektiven für die spätere Arbeit eröffnen wird.

Während der Fortbildung wird die Gelegenheit bestehen, sich mit anthropologischen, biomedizinischen, psychologischen und soziokulturellen Aspekten der menschlichen Geschlechtlichkeit auseinanderzusetzen, da die Sexualmedizin auf Interdisziplinarität hin angelegt ist und disziplinäres Wissen aus unterschiedlichen medizinischen Fachgebieten (insbesondere Allgemeinmedizin, Gynäkologie, Urologie, Dermatologie, Endokrinologie, Psychiatrie, Psychosomatik, Psychotherapie) sowie benachbarten Humanwissenschaften (insbesondere Biologie, Psychologie, Soziologie etc.) integriert. Das Besondere der sexualmedizinischen Praxis besteht darin, daß sie - ausgehend von einer biopsychosozial fundierten Genese sexueller Störungen - unter systematischer Einbeziehung der Paardimension, relevante Kenntnisse und Fertigkeiten entsprechender (d.h. sowohl somatischer als auch psychosozialer) Fachrichtungen (s.o.) aufnimmt und zu einer neuen - der sexualmedizinischen Beratung und Behandlung - legiert. In der angebotenen sexualmedizinischen Fortbildung wird es darum gehen, diese Elemente gezielt für die Beratung und Behandlung von Patienten/innen mit sexuellen Störungen verfügbar zu machen.

Die Fortbildung wird entsprechend

* hinsichtlich des Angebots (Dozenten/innen) interdisziplinär

* hinsichtlich der Zielgruppen (Teilnehmer/innen) multidisziplinär

ausgerichtet sein und soll

* die Absolventen/innen befähigen, in Kenntnis ihrer Kompetenzen und Grenzen zu kooperieren.

Ohne Frage gibt es sexuelle Störungen, bei denen die Durchführung anderer Behandlungsverfahren (z. B. eine tiefenpsychologisch fundierte Einzelpsychotherapie oder eine somatische Behandlung) indiziert ist; d. h. Behandlungsverfahren, für die im Rahmen dieses Curriculums keine Kompetenzen erworben werden.

Theorie

Der theoretische Teil wird in Form von Vorträgen, Übungen und Gruppenarbeit vermittelt und umfasst mindestens 100 Stunden, die sich wie folgt aufteilen:

1. Anthropologische Grundlagen und körperliche Sexualentwicklung (Anatomie, Physiologie, Endokrinologie) 8h

2. psychosexuelle Entwicklung über die Lebensspanne; Entwicklung der Geschlechtsidentität und der sexuellen Orientierung 8 h

3. Evolutionsbiologie der menschlichen Sexualität 2 h

4. Physiologie der sexuellen Reaktionen 4 h

5. Psychoanalytische Persönlichkeitslehre mit Ich- und Selbstpsychologie 6 h

6. Lernpsychologie und Verhaltenstherapie 6 h

7. Krankheitslehre I (Verbreitung, Manifestationsformen, Behandlungsmöglichkeiten) bei sexuellen Funktionsstörungen 8 h

8. Krankheitslehre II (Verbreitung, Manifestationsformen, Behandlungsmöglichkeiten) bei Geschlechtsidentitätsstörungen 6 h

9. Krankheitslehre III (Verbreitung, Manifestationsformen, Behandlungsmöglichkeiten) bei sexuellen Verhaltensabweichungen 6 h

10. Krankheitslehre IV (Perversion, Paraphilien), Sexualdelinquenz 6 h

11. Sexualanamnese 8 h

12. Sexualberatung 8 h

13. Sexualtherapeutische Interventionen 12 h

14. Forensische Sexualmedizin 8 h

15. Sexuell übertragbare Krankheiten und Aids 2 h

16. Diagnostik und Therapie bei sexuellem Missbrauch 10 h

Praxis

Der praktische Teil umfasst die Vermittlung und den Erwerb von Kenntnissen, Erfahrungen und Fertigkeiten in folgenden Bereichen:

Es wird jährlich ein detailliertes Programm aufgestellt, aus dem die Dozenten, die Weiterbildungsinhalte, Gebühren sowie Ort und Zeit der Lehrveranstaltungen zu entnehmen sind. So können die teilnehmenden Personen den Weiterbildungsgang terminlich einplanen.

 

Übersicht: Lehrveranstaltungen im ersten Jahr

Dozenten:
W. Dmoch (Düsseldorf), A. Drähne (Bonn), M. Müller (Düsseldorf) S. Mergel (Mönchenglad­bach),

Als Gäste::
Dr. Ahlers (Berlin), Prof. Dr. med. Dr. phil. KM Beier (Berlin), Dr. K. Berberich (Frankfurt), Prof. H.A.G. Bosinski (Kiel), Dr. M. Hirsch, (Düsseldorf), Dr. med. M. Müller, (Düsseldorf) Prof. em. Dr. med. P. Nijs (Leuven), Prof. Dr. med. D. Richter (Bad Säckingen), Prof. em. Dr. med. E. Trube-Becker (Düsseldorf),
B. Valentin (Berlin)

Die Seminartage finden (Beginn 10 Uhr s.t.!) in der Universitäts-Frauenklinik der Heinrich-Heine-Universität statt und sind wie folgt strukturiert:

10:00 bis 10:45 Uhr Vortrag. Anschließend Kurzpause.

11 bis 11:45 Vortrag mit Diskussion. Anschließend Kurzpause

12:00 bis 12:45 Uhr Vortrag, Diskussion

13:00 bis 14:15 Uhr Mittagspause

14:45 Uhr bis 15:30 Vorlesung/Vortrag und Diskussion bzw. Kleingruppenarbeit

16 bis 18:00 Uhr Balintgruppen (es kommen so insgesamt 21x120 Minuten Balintarbeit zustande, äquivalent 28 Doppelstunden)

Hinweis 1:
Alle Veranstaltungen sind zeitnah (am gleichen Tag, soweit möglich) in diesem Studienbuch zu testieren

Hinweis 2:
Die Themenfolge kann je nach Abkömmlichkeit der Dozenten auf andere Termine des Kurses verschoben werden. Am Gesamtinhalt und Umfang des Kursinhaltes ändert sich dadurch nichts.

 

1. Seminartag
Samstag den 29. April
10 s.t. bis 18 Uhr

Die beteiligten Dozenten/innen der Fortbildung werden soweit möglich anwesend sein

Einführung: Begrüßung durch die Dozent(inn)en der Fortbildungsgruppe Nordrhein Informationen zur Kursstruktur und zum Kursverlauf, Vorstellung der anwesenden Dozenten Gegenseitiges Kennenlernen der Teilnehmer (Vorstellungsrunde) Beier: Einführung in die Sexualmedizin

 

Jahrestagung der Akademie für Sexualmedizin und der Gesellschaft für Praktische Sexualmedizin in Berlin 24. bis 27. Mai 2006

 

2. Seminartag
Samstag den 10. Juni
10 bis 18 Uhr

Evolutionsbiologische Aspekte der menschlichen Sexualität

Befunde der Verhaltensbiologie und -Forschung; wahrnehmungspsychologische Verhaltensprogramme

Dozent Prof. Löwit

 

3. Seminartag
Samstag den 17. Juni
10 bis 18 Uhr

Biopsychosoziale Grundlagen der geschlechtlichen Entwicklung

Dozent: H. A. G. Bosinski

 

Sommerferien NRW 26. Juni bis 8. August 2006

 

4. Seminartag
Samstag den 19. August
10 bis 18 Uhr

„Typisch menschlich“: Das Wesen der menschlichen Sexualität ist Kommunikation

Dozent: Löwit

 

5. Seminartag
Samstag, 09. September
10 bis 18 Uhr

P. Nijs, Leuven: Warum Sexualität? Warum Sexualmedizin?

„Die Aufgabe einer harmonischen Sexualitätsentfaltung – Sexuelle Gesundheit und Lebensqualität“.

Sexualanamnese (I): Einführung in die Technik der Sexualanamnese Doz. Dmoch, Nijs 

 

6. Seminartag
Samstag, 07. Oktober
10 bis 18 Uhr

Krankheitslehre und Differentialdiagnostik bei sexuellen Funktionsstörungen (I) Kriteriologie des DSM-IV und ICD-10; Dozent: Braun

psychoanalytische Krankheitsmodelle Dozent: A. Drähne

lerntheroretische Krankheitsmodelle Dozent: Fleischhacker

Sexualanamnese (II) Die Technik des Paarinterviews (ggf mit Patientenvorstellung) Dozent: Dmoch

 

7. Seminartag
Samstag 04. November
10 bis 18 Uhr

Krankheitslehre und Differentialdiagnostik bei sexuellen Funktionsstörungen: Pathophysiologie und

Pathopsychologie. Grundlagen der Sexualphysiologie des Mannes im Hinblick auf die Pharmakologie der modernen Erektionshilfen. Zentralnervös ansetzende Pharmaka.

Dozenten: Dmoch, Müller

 

8. Seminartag
Samstag 02. Dezember 2006
10 bis 18 Uhr

Die Struktur der übenden Sexualtherapie nach Masters und Johnson, H.S. Kaplan. Spezifische Vorschläge,

„Fokussierte Deskription“. Mit Fallkolloquium ggf live-Interview

Doz: Dmoch

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